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OZELLA > Labels > OZELLA > Stephan Bormann > Stephan Bormann > songs from a small room  > Pressestimmen

songs from a small room

Es ist als hätte jemand das Fenster weit aufgemacht, so luftig klingen die Songs, die das Quartett von seinem "kleinen Raum" hinausschickt.
Berthold Klostermann STEREO 8/2005

 

"Die Aufnahme wirkt ungeheuer plastisch." Klang Tipp!
Peter Steder AUDIO 8/05

 

Diese Musik funktioniert ebenso vergnüglich wie ernst zu nehmend - ganz gleich, ob man das Album als Jazz-CD- oder Easy-Listening-CD betrachtet.
Thomas Fitterling, RONDO 25.06.05

 

Wie groß das Waldhausstudio des Bassisten Mohi Buschendorf ist, in dem diese CD aufgenommen wurde, weiß ich nicht. Die Lieder aus einem kleinen Zimmer, die der junge Gitarrist Stephan Bormann hier vorlegt, haben jedenfalls gar nichts kleinmütiges. Im Gegenteil - die Songs, die Bormann schreibt, atmen Weite, Transparenz und Luftigkeit. Und für das Album eines Gitarristen hält Bormann sich bemerkenswert im Hintergrund. Aber es ist eben eine Band, die hier zusammenspielt, und dieser kleine Zusatz hat durchaus Gewicht. Bormann reichert den Sound auf akustischen Gitarren mit sanftem Fingerpicking an, er lässt ihn an der E-Gitarre seufzen und schweben wie eine Mischung aus dem frühen Bill Frisell und Pat Matheny, und manchmal dreht er gar den Verzerrer auf - hochfliegende und aufdringliche Gitarrensoli allerdings, die sucht man hier meist vergeblich. Die Melodien trägt der begnadete Saxofonist Volker Schlott, der sowohl auf dem Alt als auch auf dem Sopran gelassen und mit dem notwendigen langen Atem Geschichten erzählen und singen kann. Elastisch und ab und an mit kernigem Biss dringen die Bass-Saiten durch, und Schlagzeuger Jens Dohle kann einen lässig schlurfenden Schuffle ("Come With Me") genauso selbstverständlich klingen lassen wie einen stetig pochenden Swing, durch den die Musik an einen anderen Ort getragen wird. Songs From a Small Room erinnert an die frühen Großtaten eines Jan Gabarek aus den siebziger Jahren - eine leise, hintergründig wirkende Musik voller melodischer folkloristischer Motive, die erst durch das zusammenwirken der beteiligten Musiker ihre bestechend Note erhält. Dass das auch in der vermeintlichen deutschen Provinz gelingen kann, ist eine schöne Erfahrung.
Rolf Thomas Jazzthetik Juni 2005

 

Unerschöpflich sind die Klangbilder, die dieses Quartett in den vier Wänden auferstehen lässt, die mit eigenem Stil und großer Dynamik den Weg nach außen finden, zart durch die Luft flirren, um wie Rauch zu verwehen. Einfach großartig!
Hermann Mennenga, Jazzdimensions 10/2005

 

It’s that good, I couldn’t believe it!!”  Quite so. 
Chris Mann, Smooth Jazz

 

Der Albumtitel ist wohl augenzwinkernd gewählt: So klein ist der Raum überhaupt nicht, der uns durch den Gitarristen Stefan Bormann mit seinen neun "Songs From A Small Room" eröffnet wird... Ein möglicher Soundtrack für den hoffentlich bald kommenden Sommer.
Jazzthing 59/ Juni-Aug. 2005

 

"Songs From A Small Room" schafft spielerisch leicht den Spagat zwischen gut hörbaren, wunderschönen Melodielinien und musikalischem Mainstream auf der einen Seite und musikalischer Raffinesse, Kantenschärfe und rhythmischer Differenziertheit auf der anderen. Musik, die tatsächlich auf sehr zeitgemäße Weise "europäisch" ist, obwohl viele Einflüsse aus den USA und Afrika kommen. Bei allem Selbstverständnis als musikalisches Kollektiv ist die Platte, so sehr sie die des Komponisten Bormann ist, auch die des Saxophonisten Schlott: Es ist wirklich großartig, was dieser Mann an grandiosen Linien zaubert. Bormann selbst setzt verschiedene akustische und elektrische Gitarren geschmackvoll und auf höchst interessante Weise ein.
Gitarren-Fans kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie weniger instrumentenbezogene Musikhörer.
Akustik Gitarre 5/05

 

Songs From A Small Room lässt Räume im Kopf entstehen. So schmal kann ein Raum gar nicht sein, dass er die Freiheit in deinem Kopf einschränken kann, und so führen die Lieder auf Songs From A Small Room auch in einem kargen Zimmer zur Unendlichkeit. Dieser philosophische Ansatz zieht sich wie ein roter Faden durch die Scheibe und macht es beinah zu einem Konzeptalbum. Volker Schlott am Saxophon ergänzt Bormanns virtuose Gitarre. Volker Dohles Schlagzeug und Mohi Buschendorfs Bass ergänzen das Quartett und setzen eigene farbenprächtige Akzente, wie es wohl nur im Jazz üblich ist. Die filigranen Details erschließen sich dabei nicht beim ersten Hören, denn zuerst wird der Hörer von den eigenen Bildern gefangen genommen, die durch die Sicherheit des eigenen kleinen Raumes erst möglich werden.
Chris Elstroth, Folker 5/05