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Ein Jazzgitarrist und ein akustisches Perpetuum Mobile vollziehen mit Christin Class (vokals) und Volker Schlott (sax) als Gästen „offraod“ eine facettenreiche, virtouse Reise, die wirklich keine Wünsche offen lässt. Ob kraftvoll, feurig, ob sinnlich, subtil, ihr Spiel und ihre Arrangements sind immer intensiv, frisch, lebendig, voller Überraschungen und Leidenschaft.
Folker 3/06
Astor Piazzollas "Libertango" kann man besser kaum präsentieren, als es die Gitarristen Stephan Bormann und Thomas Fellow auf ihrer neuen CD "hands on strings" tun. Dieses wirklich populäre und häufig gespielte Stück bekommt unter den Händen des virtiosen Duos eine ganz neue Farbe, vermittelt das Gefühl, als höre man es zu ersten Mal. Nach der eigenen, stimmungsvollen Nummer "offroad", die der Formation den Namen gab und ebenso akustisch eingespielt ist, haben die beiden damit einen Ohrwurm freigesetzt, der zum Griff nach der Repeat-Taste zwingt. Einfach fabelhaft. Luiz Bonfas "manha da carnaval", das sich anschließt, ist ein ebensolch großes Erlebnis. Die knapp acht von verzögertem Tempo bestimmten kontemplativen Minuten geben dem Bossa Nova Klassiker wie zuvor dem Tango Piazzollas ein völlig neues Gesicht. Hochgenuß.
Frank Becker, OMM
Oh, oh, dieses "Loro" von Egberto Gismonti - das soll ihnen erst mal jemand nachmachen. Und dann diese zum Nachdenken schöne "Isola misteriosa" von Gianni Ferrio noch mit Thomas Fellows äußerst geschmackvollen Zutaten. Ach, und Bonfas komischerweise niemals langweilig werdendes "Manha da carnaval" so langsam wie selten und last not least Piazollas "Libertango" und all die anderen Spezereien - ein kleines, feines Fest... Auf dieser Spielwiese können die beiden nun endlich mal die gesamte Palette ihres Könnens aufblättern... eine raffinierte, kluge Mischung, die durchgehend für Spannung sorgt.
Alexander Schmitz, Jazzpodium 04/06
Ein Duo von einnehmender Musikalität und mit großem (Spaß-)Potenzial.
Roland Spiegel, Bayern 4 Klassik
Es ist schon selten, dass zwei Musiker so gut aufeinander hören, um zu einem harmonischen Zusammenklang zu kommen. Noch dazu, wenn jeder von beiden so profiliert ist. Man muss hier ein leider abgegriffenes Bild bemühen - einfach, weil es selten so zutrifft: Die Chemie stimmt. Das ist Gott sei Dank nichts für die Hitparaden. Schön, dass es so was gibt.
Alfons Marian, Teleschau
…als wollten Bormann und Fellow da weitermachen wo Kolbe & Illenberger einst aufhörten…wunderbar ineinander verzahnte gegenläufige Linien und Klangschichten geben dem Hörer Raum, um sich in eine Landschaft hineinzuträumen. Viel klarer und strukturierter als auf ihrem Debüt vor einigen Jahren ziehen Hands On Strings eine souveräne Mischung aus hochklassischer Weltmusik und eigenen Stücken auf… und der Hörer badet in zeitloser und perfekter Schönheit.
Michael Lohr Akustik Gitarre 2/06
Ein eigener Kosmos findet sich da nach dem ersten Hördurchgang über elf Songs, die kurzweiliger und spannender nicht sein könnten.
musicoutlook
"They are fantastic!" Tommy Emmanuel
German guitarists Stephan Bormann and Thomas Fellow prove that a total, even of one plus one, can be vastly greater than its sum. Their playing on Offroad sounds unlike a duo of guitarists. Instead, they develop an orchestral effect throughout a CD that possesses the characteristics of harmonic back-up, rhythmic support, melodic lead, atmospheric suggestions and the rapport of interactive alternating of thematic passages...
Don Williamson,
Jazzreview
Methenyesque strum against an understated spiritual anthem -- one hears yearning versus melancholy, aspiration versus contentment... yin and yang coexisting. ...all on which Bormann and Fellow do a cadenced mind-meld in a universe where the rest of us are challenged even to tap our feet. "Hands on Strings" bids you a welcome to the world of very amazing jazz.
Alan Fark, Minor7th
too jazzy to be “World Music”. It’s too much in love with melody to be Jazz. It’s too atmospheric to be instrumental pop. And finally, it is much too varied to be pure acoustic guitar music.
tokafi
...Ihr Opener heißt "Offroad", eine eigene Nummer, spritzig, melodiös und überraschend; da entwickelt sich die 12-saitige Gitarre zum Melodieinstrument. Ein ungewohnter Sound mit Souveränität vorgetragen - das macht Lust auf mehr. Es gibt auch reichlich Neues zu entdecken. In der folgenden Piazolla - Nummer spielen die beiden Tango, wie man ihn nur selten hört. Die Dynamik wird in alle Richtungen an ihre Grenzen geführt, es werden scharfe Akzente gesetzt, und gut pointiert wird so ein kurzes Tangofeuerwerk abgeschossen. Als Kontrast folgt eine Homage an Pat Matheny aus der Feder von Thomas Fellow: Einfühlsam, lyrisch und doch ohne Pathos, stilsicher auf der Archtop vorgetragen, während Fellow ihn auf der Nylonsaitengitarre perfekt begleitet. Schöne Stimmungswechsel entstehen durch den Gebrauch der unterschiedlichen Instrumente, aber auch durch die Vielseitigkeit des Duos: Afrikanische Grooves, über lange Strecken pizzicato gespielt, lateinamerikanische Rhythmen, romantische Passagen und hoch virtouoses Unisonospiel wechseln sich ab. "Loro" von Egberto Gismonti setzt dann dem ersten Teil des Sets die Krone auf. Präzise in der Rhythmik, selbst bei rasantem Tempo, zeigen die beiden, wie viel Potenzial in ihnen steckt. Da fordert das Publikum schon zur Pause eine Zugabe. Auch im zweiten Teil hält das Feuerwerk an. Bearbeitungen von Pop-Klassikern, mit viel Spielwitz vorgetragen lassen "Norwegian Food" von den Beatles zusammen mit Stings "Message In A Bottle" als African-Mood erklingen. So bietet der Abend viele überraschende Stimmungswechsel von zwei Gitarristen, die in der Lage sind, stilistisch variabel und virtuos jedem etwas zu bieten. Selbst als das Konzert vorbei, die Zugabe gespielt und das Licht bereits wieder an ist, brandet der Applaus von neuem los und drängt das Duo zu einer letzten Zugabe. Was für ein Abend!
Hands On Strings Buchcafé Bad Hersfeld, Akustik Gitarre 4/06
...mostly upbeat, happy music and but the slower numbers have loads of atmosphere. The playing by these guys is exceptionally fine and I recommend anyone learning to play the guitar to hear this album to see just what is possible. While Hands On Strings have composed half of the eleven tracks, the rest are composed by South Americans, including the great Argentinian tango master Astor Piazolla. If you've bought albums by the lat lamented Acoustic Alchemy then I really think you will find Hands On Strings very much to your taste - this is a very pleasant, relaxing and invigorating album to enjoy.
John M. Peters, The Borderland