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Slow Time

...feine, atmosphärisch dichte Klänge von hypnotischer Eindringlichkeit.
Spuren, Frühling 2008

 

...zelebriert er mit zarten Klängen die Langsamkeit der Zeit. Anders als es das westliche System mit seiner dauernden Hetze propagiert, huldigen die japanischen Musiker hier der Ruhe.

Die Zeit ein ewiger weiter Fluss. Mitsuno ist Mitbegründer der Skydog Blues Band- und diesen Stil lässt er auch auf "SlowTime" so manches Mal, allerdings recht untypisch durchklingen. Er hat am Berklee Collage of Music in Boston studiert und spielt mit Leuten wie dem Jazzer Makoto Ozone oder dem Ambientprediger Toshifumi Hinata. Auf seinem aktuellen Album kooperiert er mit Miwa Inaba, die die 22-saitige Koto zupft, und Keisuke Doi, der bei "A Stary Night In Shanghai" mit der Flöte Shakuhachi zu hören ist.
Oliver Maikopf Jazzthetik 5/2005

 

"The Sound Of Rainy Day" erinnert an die schönsten Momente auf Ryuichi Sakamotos Soundtrack zu "Merry Christmas, Mr. Lawrence", bei "From Where? To Where?" scheint Toots Thielemans Ry Cooder zu treffen. "Rain In The Distance", "Midnight Sarasvati" und "Song Of The Birds" sind ganz große Kleinode, die allein mit Kontrabass und Koto nachhaltig verzaubern.
Dieser kontemplative Entschleunigungs-Beschleuniger lässt seine Hörer wie glückliche Glühwürmchen über den Regenteichen so mancher persönlicher Probleme tanzen.
Der Schallplattenmann

 

Bassist Shunsuke Mizuno plays beautiful chamber style music that is difficult to categorize. It's in between world music, jazz and classical. The overall sound and ambience is very connected to the Euro jazz developed by the ECM label in Germany.
Angel Romero, World Music Central

 

This meditative CD, entirely acoustic, is a fine bridge between jazz and traditional Asian music.
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDave Howell, Rambles

 

Was mir sofort an dieser CD gefallen hat, ist die Harmonie, die die Musik ausstrahlt; ebenso der konsequent logische Aufbau mit sich steigernder Intensität der einzelnen Titel. Doch bleibt alles ruhig und harmonisch, fügen sich alte japanische Instrumente wie Koto, Shakuhachi oder Hitiriki mit westlichen Gitarre-, Piano- und Harmonikaklängen zusammen zu einem neuen Ganzen, zu einer eigenen Musiksprache, die so länder- und kulturübergreifend verstanden werden kann ...Was an Shunsuke Mizunos Biografie ganz besonders auffällt, ist seine unvoreingenommene Art, mit allen möglichen Künstlern, nicht nur Musikern, zusammenzuarbeiten. Slow time ist also mehr als nur Musik, Slow time ist die Lebenseinstellung eines Mannes, der sich Zeit nimmt, um experimentieren und neue Erfahrungen machen zu können; eine Einstellung, die in unserer heutigen Welt beileibe nicht mehr selbstverständlich ist.
Hermann Mennenga, Jazz Corner 02.2005

 

Ruhe und Weite, Zeit wie ein ewiger Fluss, Spüren von Musik und Frieden. Zusammen mit Freunden, mit denen er auch international auftritt, kreiert Shunsuke eine asiatische Musik mit zarten Klängen, zelebriert die Langsamkeit der Zeit und des Lebens.
Folkmagazin 3/05

 

Das von dem Musiker Dagobert Böhm gegründete Ozella Label produziert mit schöner Regelmäßigkeit abseits des Musikbusiness wenige ausgewählte CDs pro Jahr. Das jetzt erschienene Album von Shunsuke Mizuno ist etwas ganz Besonderes. "Slow Time" sind diese Klänge aus Asien überschrieben, aber wir hören da nicht jenen sattsam bekannten fernöstlichen Säuselsound aus bestimmten Devotionalien - Läden, sondern eine musikalische Spannung, welche die spirituelle Tiefe der asiatischen Tradition mit der Wachheit der Gegenwart verbindet. Auch ganz "westliche" Elemente integriert Mizuno mühelos in seine Kompositionen. Aufmerksames Zuhören ist hier gefragt. "I believe that we can find our peace and healing of heart in Asian music", so der Musiker über sein Anliegen.
Info3 Februar 2005