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OZELLA > Labels > OZELLA > Helge Lien Trio > Helge Lien Trio > Hello Troll > Pressestimmen

Lien erweitert den Klangkosmos mit Griffen in den Korpus seines Instruments. Er dämpft Saiten ab und produziert schabende, metallische Klänge... Ungemein rund präsentiert sich diese Musik. Sie ist formvollendet im äußersten Maße, ohne Glätte. Trotz des ansprechenden intellektuellen Niveaus ist sie gut zugänglich.
Zum Konzertende hin, als er über Standards improvisierte, schien Helge Lien Bill Evans Grooveverständnis plötzlich näher zu sein als einem Keith Jarrett. Ungeachtet einer langjährigen Produktivität, die bislang fünf Studioalben sowie eine Anzahl mit anderer Besetzung hervorgebracht hat, ist Helge Lien erst in den letzten zwei Jahren auf dem europäischen Parkett aufgetaucht, seit der Veröffentlichung des aktuellen Albums „Hello Troll“. Er gibt Anlass, ihm eine große Zukunft vorherzusagen.
Stefan Michalzik, Frankfurter Rundschau 25.07.2010
...das Trio demonstriert eine Flexibilität und Telepathie, die, über ihre sechs CD Veröffentlichungen seit 2000, jedes Jahr gewachsen ist.
John Kelman,
all about jazz, Punkt Festival 2009
Helge Liens Trio zählt zu den profiliertesten Vertretern der Zunft: lyrisch, aber kein bisschen trollig.
Klaus von Seckendorff, Rolling Stone 10.2008
Die drei Musiker erzählen versiert ihre instrumentalen Geschichten und überzeugen mit vielen assoziativen Momenten. Wem das E.S.T.-Vermächtnis zu sperrig klingt, sollte den norwegischen Waldbewohnern 'Hallo' sagen.
@@@@ - definitives Highlight
Der Schallplattenmann sagt 27.10.2008
By the gorgeous closing In The Wind Somewhere you've forgotten that there ever was an Esbjorn, Brad Meldhau, Tord Gustavsen or whoever. This is a world perfectly created by Lien and his pals. Get over it and just enjoy...
Chris Jones, BBC
Hello Troll is an incredible album that from the opening notes takes you on a musical journey that a piano trio haven't taken me on for a long time. Helge Lien has stepped up a gear and made an album that defines the European piano trio."
Mike Chadwick - 'The Cutting Edge' Suns 10pm - Midnight GMT Jazz FM DAB radio, Sky 0202 and www.jazzfm.com
"Post EST piano threeesome of extraordinary power and beauty." Into Tomorrow-Who to look out for in 2009
Quite profound. This is an album that grows and grows on you." ****JAZZWISE
Dagens Nyheter, Sweden 4 out of 5
...Die beeindruckende Musik, die dabei entsteht - kammermusikalischer Jazz - ist mit Worten nur schwer zu beschreiben. Traum und Wirklichkeit vereinen sich in spannenden Klangbildern. Die Poesie der Stille erklingt in melancholischen Farben und mündet zumeist in Liens temperamentvoller Phrasierkunst. Ein Genuss. Jazz inszeniert als lyrische Impression wie auch als wuchtiges Drama.
Steve Kuberczyk-Stein, HNA
Wie Helge Lien und seine Kollegen Frode Berg (Bass) und Knut Alefjaer (Schlagzeug) ihre Stimmungsbilder zeichnen, mal lyrisch, mal sentimental, mal stark Rhythmus-orientiert, mal kammermusikalisch, mal herrlich vertrackt, mal mit tollem Swing und immer mit großer Intensität, das atmet schon den Geist des legendären Esbjörn Svensson Trios, als dessen Nachfolger sich die Norweger im Kulturzelt bestens empfohlen haben.
Wilhelm Ditzel, HNA.de
Die Zeit nach Esbjörn Svensson ist angebrochen. Nun zeigt sich, wer von den jungen Skandinaviern seine Hausaufgaben gemacht hat. Der Norweger und sein Trio zum Beispiel. Dabei geht es weniger um den Stil als solchen als vielmehr um die Haltung, Improvisation als Stimmung, als melodischen Flow zu verstehen. Ein famoses Spiel mit den kammerjazzigen Postmodernismen des Genres, exzellent aufgenommen bei Meister Kongshaug in Oslo.
Ralf Dombrowski, Stereoplay
...fällt das Trio des norwegischen Pianisten Lien (mit Frode Berg und Knut Aalefaer) auf, weil es auf alle elektronischen Möglichkeiten verzichtet und dennoch einen eigenen Klang gefunden hat - nordisch stimmungsvoll und dabei stets groovend.
Hans Hielscher, KulturSPIEGEL 10.2008
Wundervolle Klänge - brilliantes Ensemble.
Bergens Tidende, Norwegen 6 Sterne
Das Album ist eine einzige Feier überragenden Ensemble Spiels.
Aftenposten, Norwegen. 6 Sterne
...von einladender Noblesse und überzeugender Kraft.
Dr. Ulrich Steinmetzger, Sächsische Zeitung 09.09.2008
Die musikalische Offensive und der bildhafte Sound des Helge Lien Trios ist beeindruckend!
Ute Bahn, Inmusic
Helge Lien zelebriert einzig die Kraft der ästhetischen Vollkommenheit.
Wolf Kampmann, Jazzthing 9.2008
Jazztrios gibt es wie Sand am Meer. Aber man trifft trifft selten auf eins mit einer so klaren und faszinierenden Musiksprache wie das norwegische Helge Lien Trio.
DeutschlandRadio Kultur Radiofeuilleton, Oliver Schwesig 12.09.2008
Eine bohrende, ostinate Bassfigur, warm, kräftig, drängend, dazu zaubern die Schlagzeugbesen einen markanten, aber im Sound zarten Rockrhythmus, das Piano skizziert in Moll sparsam und offen ein paar melodische Gedanken ins Geschehen: So beginnt, eine versonnene Magie erzeugend, das Stück „Gamut Warning“ und die CD „Hello Troll“ (Ozella Music) des Helge Lien Trios.
Jazz + Sonstiges
Das europäische Königshaus des Jazz vermisst im Moment seinen Herrscher. Achtet auf Helge Lien.
Bjørn Olav Nordahl, Dagens Næringsliv
In ihrem Programm "Hello Troll" jonglieren sie mit den Klischees nordischer Verinnerlichung, um sie spitzbübisch in polyrhythmischen Schichtungen und verzweigten Melodien aufzulösen. Das hat etwas Lustvolles und Ehrliches, für die Musiker wie für die Hörer.
Ralf Dombrowski, Süddeutsche Zeitung 22.09.2008
Irgendetwas muss doch dran sein am „skandinavischen Faktor“, der Jazz aus dem hohen Norden anders klingen lässt. Die musikalischen Kleinode, die der norwegische Pianist Helge Lien mit Frode Berg (b) und Knut Aalefjaer (dr) aus Motiv und Improvisation generiert, wirken wie der Blick in einen tiefen Bergsee: kristallklar und durch die Bewegung des Wassers immer anders. Die neue CD des Trios heißt Hello Troll.
Angela Ballhorn, Jazzthetik 9.2008
Mit seinem gern romantischen, dann kräftig forcierten, oft melodienseligen, gern auch das Innere des Flügels für zupackende Klangerzeugungen nutzenden Zugriff könnte man den Norweger Helge Lien durchaus in eine Reihe mit Größen wie Esbjörn Svensson stellen.
Und doch geht Liens seit 1998 existierendes Trio ganz eigene Wege. "Hello Troll" (Ozella Music) bietet Eigenkompositionen, die mal an die Belonging-Zeiten des Keith Jarrett denken lassen, mal an Brad Mehldaus "Art of the Trio" oder das Hymnische eines Tord Gustavsen. Vor allem aber fallen die enge Verzahnung im luftigen, dynamisch das Tempo anziehenden Spiel und die starke gesangliche Qualität auf. Nicht zufällig hat Lien in der Band von Silje Nergaard Gustavsen beerbt.
Der Fluss reißt nicht ab in dieser Musik, die sehr kultiviert und bei aller Leichtigkeit erdverbunden anmutet. Das Unangestrengte dieser nie geschwätzig werdenden Stücke fasziniert zunehmend. Sie sind weder banal, noch verkopft oder mit Botschaften strapaziert, sondern einfach von einladender Noblesse und überzeugender Kraft. (ulst)
@Night
Fragt man den norwegischen Pianisten danach, ob er sich als Jazzmusiker
bezeichnen würde, erhält man eine klare Ansage: „Letztlich bin ich
einfach nur Musiker. Kein Genre.“
Carina Prange, Jazz Podium 9.2008
Im Land der Fjorde und der Trolle wird seit jeher die Tradition guter Jazzmusik gepflegt. Dass ausgerechnet in diesem Spätsommer ein Piano-Trio daherkommt und halb Europa bei ihrer anstehenden Tournee durch ihre unbändige Spielfreude im Sturm nehmen wird, ist weder spekulativ noch braucht man für diese Vorhersage hellseherische Fähigkeiten.
Melodie & Rhythmus 9.2008
Lien's Trio, zusammen mit Bassist Frode Berg und Schlagzeuger Knut Aaleflæt, sind so lange zusammen, dass sie die gleiche telepatische Übereinstimmung erzeugen können, die e.s.t.'s letztes Album, Leucocyte (ACT, 2008) zu so einem Wegweiser werden liessen. Kollektive Improvisation ist eine signifikant e Komponente; genauso wie sein schwedischer Gegenpart fühlt sich das Trio hingezogen zu Form, Melodie und Groove.
John Kelman,
all about jazz
Traumwandlerisch sicher aufeinander eingespielt
Nordische Musik
Der kürzlich mit dem „DnBNor Musicians Award 2008“ ausgezeichnete
Musiker zählt zu den großen Hoffnungsträgern der skandinavischen Szene... Seine große Leidenschaft liegt im spontanen musikalischen Agieren, sein
Herz schlägt am stärksten, wenn Authentizität und Wahrhaftigkeit mit im
Spiel sind.
Carina Prange, Piano News 9.2008
...Der Fluss reißt nicht ab in dieser Musik, die kultiviert und bei aller leichtigkeit erdverbunden anmutet.
Saarbrücker Zeitung 19.09.2008
That new release, Hello Troll, begins much as Svensson himself might have done it, with the cool, minimalist groove of "Gamut Warning". Other selections like "Axis Of Free Will" and "Snurt" might recall Brad Mehldau more, while a cut like "It Is What It Is, But It Is," evokes Keith Jarrett, and the record overall has the clear, impressionistic vibe of Bill Evans. But ultimately, the Helge Lien Trio appears to be forging a smooth, clean but adventurous sound that's all their own. The personalized feel to these tunes comes from the fact that all of these tunes were written by Lien himself.
Something Else
Pianist Helge Lien leads an all acoustic trio with bassist Frode Berg and drummer Knut Aalefjær. It is our first exposure to the Norwegian band though this is their sixth album. Their sound is along the lines of e.s.t., Brad Mehldau, Bill Evans... They perform nine original compositions that evoke a sense of calm and peacefulness around an energetic core. That doesn't exclude upbeat tunes however. We liked the energetic Latin beats on "Troozee" and the bubbly spirit of "Snurt" as well as the ballads. Lien has established his signature and we're sure to hear more from them in the future.
O's Place Jazz, USA