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NORSKjazz.no

...komponiert doch leidenschaftlich, intelligent doch auch lässig, meditativ und gleichzeitig auch erkundend und erforschend. 
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterPico, Something Else!

 

Klangtipp Audio 9/09
Mit einem klassischen Jazzquartett (Piano, Bass, dr/perk.) bestreitet Karl Seglem das 25. Album seiner Laufbahn - und beweist doch eine undogmatische Haltung zum "reinen" Jazz. Denn mit dem geschmeidigen Ton seines Tenorsaxophons und dem "Klang" als wichtigstem musikalischen Parameter setzt der Norweger auch diesmal eigenständige, ambienthaft-avantgardistische Ausrufezeichen. Die Tontechnik erfasst im Stil eines Sonargerätes noch das leiseste Atmen und Zischeln.
Christof Hammer, Audio 09/2009

 

Wie viele skandinavische Jazzer holt sich der norwegische Saxofonist Karl Seglem seine harmonisch-melodische Inspiration bewusst nicht beim amerikanischen Blues, sondern schöpft lieber aus europäischer Folklore-Tradition. Auch wenn Seglem Tenor-Sax spielt, erinnert er dabei mitunter an seinen das Sopran bevorzugenden Landsmann Jan Garbarek, klingt aber weniger ätherisch, bleibt viel mehr bodenständig und erdwarm, wie auch seine deutlich jüngeren Begleiter, das Eple Trio mit Andreas Ulvo (p), Sigurd Hole (b) und Jonas Howden Sjøvaag (dr, perc).
Gemeinsam ist ihnen mit und auf Karl Seglems 25sten Longplayer "NORSKjazz.no" ein auditiver Trip ins Land der Fjørde und Trølle gelungen – klanglich perfekte Untermalung zum Dösen und Träumen an grauen Herbstsonntagen
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDer Schallplattenmann

 

Zaubert Gänsehaut auf den Unterarm.
...intensiv, packend, elegisch.
Jazzthetik September/Oktober 2009

 

Das Quartett schreckt vor lauten Tönen im leisen Umfeld ebenso wenig zurück, wie vor der abgründigen Düsternis in "Året Hallar", dem Gänsehautsong der Platte. Die siebeneinhalb Minuten sind keine Sekunde zu lang, eher könnte das Motiv ewig weitergehen. Der eröffnende Bass wird gestrichen, das Motiv hat intensive Tiefe, offenbart Lebenslust in aller abgründigen schieren Hoffnungslosigkeit und Verlorenheit. Zwei Minuten führt der Bass das Motiv, nur von vereinzelten Beckenanschlägen begleitet, die zwar hell klingen, aber wie Totenglocken wirken. Seglem übernimmt schließlich das Motiv und die Band steigt ein, dem klassischen Lied ein modernes Gewand zu geben, ohne den Charakter zu verändern oder zerstören...
Die Wirtschaftskrise wird sich damit nicht lösen lassen, aber besser ertragen allemal, wie ein jedes Ungemach.
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterRagazzi - Website für erregende Musik

 

"NORSKjazz.no ist eines der schönsten und klangvollsten Jazzalben das ich jemals gehört habe. Nichts weniger als ein Meisterwerk."
Stein Arne Nistad, Fidelity Magazine #39, 2009 

 

This is an album of mostly pensive, dark-hued material that owes as much to traditional Norwegian folk music for its lyrical inspiration as it does the jazz tradition.
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterall about jazz 

  

"Mit grosser Sorgfalt füllen die Musiker große Räume in einem offenen, kontemplativen Zusammenspiel und der Saxophon-Ton klingt hell und klagend. Die Folk-Song Melancholie klingt immer mit und so ist Seglems "zurück zum Jazz" weniger ein Trip nach Nord-Amerika, als eine Klangreise in diesem speziellen norwegischen Jazz Stil, den Seglem selbst kreiert und entwickelt hat über die letzten zwanzig Jahre."
Terje Mosnes, Dagbladet (5 stars)

 

"Wenn die Musik auch anders ist, verglichen mit Seglems früheren Veröffentlichungen, der Klang seines Tenor Saxophons ist unverwechselbar, und zusammen mit dem Eple Trio erfüllt er seinen Traum mit Bravour."
Roald Helgheim, Dagsavisen


"Ich hoffe der Jazz-Musiker aus Årdalstangen sucht immer weiter, um herauszufinden, dass die Strasse am Ende des Regenbogens niemals endet, aber in die Unendlichkeit führt."
Maria Gilje Torheim, Sogn Avis

 

Norwegen jetzt!
...hinter den ruhigen melodischen Bögen verbergen sich ein abgezirkeltes und doch nie melancholiearmes Zusammenspiel und wohl überlegte Improvisationen. Denn „Norsk jazz no“ heißt eben nicht: kein norwegischer Jazz. Sondern: norwegische Jazzmusik jetzt!
Rheinischer Merkur 11.06.2009 

 

Der Tenor-Saxophonist vom Sogne-Fjord bläst ein aussergewöhnlich ruhiges Horn.
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