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Helge Lien Trio


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Wenn Musik eine Sprache ist, dann können Worte vielleicht andersherum ganz spezifische Klänge beschreiben. Diese faszinierende Vorstellung der Onomatopoesie bildet den Ausgangspunkt für „Guzuguzu“, das nunmehr neunte Album des Helge Lien Trios. Jeder Track darauf basiert auf einem onomatopoetischen japanischen Begriff und den mit ihm verbundenen Assoziationen.
Auch wenn das Konzept hinter der Scheibe recht intellektuell anmutet, trifft eher das genaue Gegenteil zu: „Wir konnten das gesamte Album in einem einzigen Take aufnehmen“, berichtet Lien, „Wir haben fast ein gesamtes Jahr darauf vewendet, „Guzuguzu“ vor zu bereiten. Als wir uns also im Rainbow Studio für die Sessions getroffen haben, was das Album praktisch fertig, um nicht zu sagen ‚garari‘. Wenn ich es mir heute anhöre, bin ich verblüfft darüber, wie nahe es einer Live-Performance kommt.“
Mit nur einer einzigen Ausnahme entspringen alle Stücke demselben melodischen Motiv. „Guzuguzu“ bewegt sich somit fließend zwischen Komposition und Improvisation und vereint den Geist des Jazz mit symphonischer Themenverarbeitung. Wenn dann die letzten Noten verklungen sind, betritt man als Hörer einen Zustand jenseits von Musik und Wort, getreu Wittgenstein’s berühmtem Aphorismus: „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“

Auszeichnungen: Nummer 1: Norwegischer Grammy Bestes Jazz Album. Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterRad Bennett’s Best Audiophile Releases for 2009 : Helge Lien Trio – Hello Troll 24-bit/96kHz download. Available from Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterLinn Records Gewinner des Indie Acoustic Project Awards. „Beste CD des Jahres in der Instrumental Kategorie. DnBNor Musicians Award 2008, Kongsberg Jazzfestival, Norway
Hansa Award, Natjazz Festival 2007 Live at the A-Trane, Berlin Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterFour Videos

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